Manche von uns fangen Dinge an, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein, warum – oder besser: ohne ihrem Herzen zu folgen.
Wir sagen ja zu einer Beziehung, obwohl alles in uns weiß, dass die Person nicht zu uns passt. Wir fangen einen Job an, den wir eigentlich gar nicht wollen. Wir verpflichten uns zu etwas, das überhaupt nicht zu uns passt.
Und später, wenn wir dann in der Situation feststecken, taucht die Frage auf: Warum hab ich mir das nur eingebrockt?
Das hat nichts mit Dummheit zu tun. Viele machen das unbewusst. Es ist das Ergebnis von Überzeugungen, die wir bereits früh gelernt haben.
Manche von uns haben gehört, was das Richtige für sie sein soll – von den Bezugspersonen, vom nahen Umfeld. Als würden die anderen besser wissen als wir selbst, was zu uns passt oder was das Beste für uns ist.
Andere folgen einer Illusion. Dem Bild vom perfekten Partner, vom perfekten Leben.
Sie sehen nicht, wer der Mensch wirklich ist. Sie sehen nur das inszenierte Bild, die Illusion. Sie verdrängen das, was nicht ins Bild passt.
Das kostet Zeit und Energie.
Ein Anfang, hinter dem du nicht stehst – bei dem die Motivation nicht aus deinem Inneren heraus kommt – nimmt dir mehr als es dir gibt.
Anfänge haben nur Potenzial, wenn die Entscheidung bewusst gewählt wurde. Nicht nur mit dem Kopf.
Das heißt: genau hinschauen. Was davon will ich aus meiner eigenen Überzeugung her – und was ist nur von außen aufgetragen worden?
Ein Anfang aus einer tiefen Überzeugung her fühlt sich leicht an. Man muss sich nichts schönreden.
Wichtig ist: Eine Entscheidung muss sich stimmig anfühlen – nicht einfach nur richtig sein.
Wie entscheidest du dich? Entscheidest du dich mit dem Kopf oder hörst du auch auf dein Herz?