FAQ

Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen zu meiner Lebensberatung für Frauen im deutschsprachigen Raum.

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Wie läuft eine Sitzung ab?

60 Minuten, ganz für dich. Im Idealfall bereitest du dich mit der App auf die Stunde vor – wir orientieren uns dann an dem, was dir dabei aufgefallen ist. Ich bin da, öffne und halte den Raum.

Was passiert zwischen den Terminen?

Du kannst mir schreiben oder eine Sprachnachricht schicken – je nachdem, wie wir es vereinbart haben. Ich melde mich, sobald ich kann; bin ich gerade in einem Termin oder unterwegs, dauert es etwas. Kein fester Turnus, kein Druck. Ich bin da.

Was ist die digitale Begleitung?

Eine App, die dich im Alltag begleitet – für die Dauer deiner Begleitung. Sie ist in beiden Angeboten enthalten.

Wie viele Plätze gibt es?

Bewusst wenige. So kann ich wirklich präsent sein – mir ist Qualität wichtiger als Quantität.

Zu mir als Begleiterin

Was qualifiziert mich?

Ich bin seit 2017 staatlich geprüfte Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Schwerpunkt Gesprächstherapie – geprüft vom Gesundheitsamt in einem zweiteiligen schriftlichen und mündlichen Verfahren.

Die Prüfung umfasst: Psychopathologie, psychologische Diagnostik, klinische Psychologie, Erkennung und Einordnung psychischer Krankheitsbilder – darunter Suizidalität, Suchtverhalten ob stoffgebunden oder nicht, schwere Persönlichkeitsstörungen und psychiatrische Notfälle. Dazu Kenntnisse über alle wissenschaftlich anerkannten Psychotherapieverfahren und die klare Abgrenzung dessen, was Ärzten vorbehalten ist. Mehr zu den Prüfungsinhalten

Ich weiß, mit wem ich arbeite und wo meine Grenzen sind. Das ist Berufspflicht.

Mein therapeutisches Verfahren ist die Gesprächstherapie nach Carl Rogers – klientenzentriert, lösungsorientiert, im Hier und Jetzt.

Und ich bin selbst das Sinnbild von Veränderung. Die Themen, die meine Klientinnen mitbringen – Übergänge, Verlust, Neuorientierung – kenne ich nicht aus dem Lehrbuch. Ich habe sie selbst durchlebt.

Seit meinen frühen Zwanzigern beschäftige ich mich außerdem intensiv mit Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung – dazu gehören auch Themen wie Trauma, komplexe Traumata und die daraus resultierende Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) bzw. komplexe PTBS (kPTBS). Ich kenne mich in diesen Bereichen aus eigener Selbsterfahrung und durch verschiedene Methoden wie EFT (Emotional Freedom Techniques, Klopftechnik), Focusing und Psychodrama aus. Eine spezialisierte Fachausbildung darin habe ich nicht – meine Arbeit selbst basiert auf der Gesprächstherapie nach Carl Rogers.

Was unterscheidet das von Coaching?

Coach ist kein geschützter Begriff. Das kann sich jeder nennen – ganz ohne Ausbildung, ganz ohne Prüfung. Ich bin keine Coachin. Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie, geprüft vom Gesundheitsamt. Das erlaubt mir, auch dann an deiner Seite zu bleiben, wenn es gerade wirklich schwer wird – nicht nur, solange alles im grünen Bereich ist.

Wer darf eigentlich therapieren?

Das ist eine Frage, die sich viele nicht stellen – aber sollten.

In Deutschland dürfen psychotherapeutisch arbeiten: Ärzte mit Zusatzqualifikation, Neurologen und Psychiater mit Therapieausbildung, psychologische Psychotherapeuten – also Menschen mit Psychologiestudium und anschließender Therapieausbildung – sowie Heilpraktiker für Psychotherapie wie ich.

Wichtig zu wissen: Psychologie ist nicht gleich Psychotherapie. Ein Psychologiestudium allein berechtigt nicht zur Therapie.

Psychologische Psychotherapeuten werden von der gesetzlichen Krankenkasse anerkannt – aber nur für bestimmte Verfahren und nur nach Antrag. Nicht jeder Antrag wird genehmigt. Nicht jedes Thema wird übernommen.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie arbeite ich ohne Kassenzulassung – das bedeutet: keine Warteliste, kein Antrag, keine Begrenzung auf kassenzugelassene Verfahren. Dafür auf eigene Kosten.

Was unterscheidet dich von klassischer Therapie?

Kein 50-Minuten-Takt, kein Wartezimmer, kein Kassenformular.

Bei einer kassenfinanzierten Therapie führst du zunächst 2 bis 4 Probegespräche, bevor überhaupt ein Antrag bei deiner Krankenkasse gestellt wird – die dann entscheidet, ob und welche Therapie du bekommst. Erstattet werden dabei nur vier anerkannte Verfahren: Verhaltenstherapie, tiefenpsychologische, analytische oder systemische Therapie. Mehr dazu

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie bin ich darauf nicht beschränkt. Körperarbeit, Musik, Gestalttherapie oder andere Wege stehen mir offen – weil nicht jeder Mensch auf demselben Weg zu sich findet.

Ich könnte Diagnosen stellen – darauf wurde ich geprüft, das gehört zu meiner Qualifikation. Doch in meiner Arbeit steht das nicht im Vordergrund. Ich begleite – fragend, klärend, raumhaltend, nicht über Diagnosen und Behandlungspläne.

Führst du eine Akte über mich?

Ja, das gehört zu meiner Sorgfaltspflicht als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Ich erhebe eine Anamnese, halte den Verlauf unserer Zusammenarbeit fest und bewahre das zehn Jahre lang sicher verschlossen auf. Ich dokumentiere dabei nur, was wirklich notwendig ist.

Nach der DSGVO hast du jederzeit das Recht, Einsicht in deine Akte zu nehmen oder Korrekturen zu verlangen, wenn etwas nicht stimmt.

Arbeitest du auch online?

Ausschließlich online – und im gesamten deutschsprachigen Raum.

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Wie starte ich?

Schreib mir über das Kontaktformular, gerne mit deinen Themen. Wir vereinbaren ein kostenloses, lockeres Gespräch von 30 Minuten, online. Dabei geht es nicht darum, schon tief einzusteigen, sondern ein Gespür füreinander zu bekommen.

Was passiert im Kennenlerngespräch?

Du erzählst, wo du geradestehst. Ich höre zu. Am Ende wissen wir beide, ob eine Zusammenarbeit stimmig ist.

Für wie lange kann ich buchen?

Es gibt zwei Möglichkeiten: drei oder sechs Monate.

Kann ich nach drei Monaten verlängern?

Ja. Die Verlängerung kostet erneut 3.000 Euro für drei weitere Monate. Der reduzierte Sechs-Monats-Preis gilt nur, wenn du dich direkt zu Beginn für sechs Monate entscheidest.

Was, wenn es nicht passt?

Dann sagen wir das – offen und ohne Umwege. Ich empfehle dir gerne jemanden weiter.

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Wie kommt der Preis zustande?

Es geht nicht um die Stunde, sondern um einen Prozess. In meiner Arbeit sehe ich immer wieder, wie viel sich bewegt, wenn jemand sich diesen Raum wirklich nimmt. Was daraus entsteht, ist nicht in Geld zu messen.

Gibt es Ratenzahlung?

Ja. Bei der Drei-Monats-Begleitung ist eine Anzahlung von mindestens 1.000 Euro nötig, bei der Sechs-Monats-Begleitung mindestens 2.000 Euro. Den Rest sprechen wir individuell ab.

Wird das von der Krankenkasse übernommen?

Nein. Meine Begleitung ist keine Behandlung einer Krankheit, sondern Unterstützung in einer Lebensphase – deshalb übernimmt die Krankenkasse die Kosten nicht, auch steuerlich lässt sich das in der Regel nicht absetzen. Die Investition trägst du selbstbewusst für diesen Prozess.

Übernimmt eine Zusatzversicherung die Kosten?

In der Regel nicht – meine Begleitung läuft außerhalb des Kassensystems, es wird keine Diagnose bei deiner Krankenkasse hinterlegt. Das kann sogar ein Vorteil sein: Wird eine Psychotherapie über die Krankenkasse abgerechnet, wird die Diagnose aktenkundig – das kann sich später bei Dingen wie einer Berufsunfähigkeits- oder Lebensversicherung auswirken. (Wer über die Kasse abrechnen darf, erfährst du weiter oben unter „Wer darf eigentlich therapieren?“.)

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