Selbstwirksamkeit

Dieser Text stellt ein Resümee dar, ein Blick auf fünf Monate und darauf, was Selbstwirksamkeit für mich bedeutet. Seit März dieses Jahres poste ich regelmäßig, fünf Monate lang, intensiv. Zum ersten Mal in meinem Leben zeige ich mich sichtbar. Nicht nur beruflich, sondern persönlich.

In den letzten Monaten habe ich das Fundament meiner neuen Praxis gelegt. Orientierung in Übergängen ist keine Idee mehr, sondern etwas Handfestes geworden. Auch die Art, wie ich schreibe, hat sich verändert. Aus kurzen Impulsen wurden Deep Dives. Die Texte wurden intensiver. Sie kratzen nicht mehr nur an der Oberfläche, da mir der Gehalt mehr wert ist als ein schneller Gedanke. Dabei schreibe ich bewusst auf Augenhöhe. Ich verwende mit Absicht wenig Fachbegriffe, da ich die Themen greifbar und leicht verständlich machen möchte.

Das war nicht der Anfang. Schon im letzten Jahr habe ich mich neu aufgestellt. Weiterbildungen, Seminare, ein neuer Businessplan, ein anderer Blick auf mein Leben. Mein Weg hat eine neue Richtung eingeschlagen. Ich rede nicht nur von Orientierung im Übergang, ich lebe ihn. Eine Folge daraus war nun mein Umzug. Vieles ist dabei, sich neu zu ordnen. Schritt für Schritt gehe ich meinen Weg.

Eine Konstante in meinem Leben ist meine Gabe, einen Raum zu öffnen, in dem Menschen sich fallen lassen können, um mir ihr Herz auszuschütten. Sie sind jedes Mal verwundert, wie leicht es ihnen in meiner Gegenwart möglich ist, Worte zu finden und Themen anzusprechen, die sie beschäftigen. Ich öffne durch meine Gegenwart einen Raum, in dem Vertrauen nicht erst entstehen muss, sondern die Grundlage bildet. Einen Raum, in dem sich der Mensch zeigen kann, ohne jede Angst vor Wertung oder Beurteilung. Dadurch eröffnen sich neue Perspektiven.

Das ist meine Kernkompetenz. Nicht Lautstärke, nicht Methode. Sondern die Fähigkeit, einen Raum zu öffnen, in dem sich jemand selbst hört und dadurch erkennt, und diesen Raum auch zu halten.

Jetzt ist die Zeit gekommen, dem zu vertrauen, was ich gesät habe. Selbstwirksamkeit bedeutet für mich, zu erleben, dass das, was ich in den letzten Monaten aufgebaut habe, wirkt. Noch nicht sofort und greifbar, sondern als etwas, das langsam wächst. Dass Vertrauen entsteht und die Frauen auf mich zukommen, die mit mir in Resonanz gehen.

Ich bin da, ruhig und verlässlich. Durch das jahrzehntelange Zuhören und Dasein für andere habe ich ein Gespür dafür, was Menschen brauchen könnten. Und genau das bedeutet für mich Orientierung im Übergang. Gerade dann, wenn jemand den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, weise ich wie ein Leuchtturm den Weg durch die Nacht.

Ein halbes Jahr liegt hinter mir. Ein Zyklus schließt sich, ein neuer beginnt. Ich gehe voller Zuversicht in meine neue Zukunft.

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