Wenn du merkst: So geht es nicht mehr

Es gibt diesen Moment, den viele kennen – und den doch kaum jemand laut ausspricht.

Man funktioniert. Erledigt, was ansteht. Ist für andere da. Von außen läuft alles wie immer.

Und gleichzeitig ist da dieses Gefühl, das sich nicht wegschieben lässt. Kein klarer Auslöser. Nur dieses leise, aber hörbare Signal von innen: So kann ich nicht mehr.

Nicht weil etwas falsch läuft. Sondern weil etwas, das lange funktioniert hat, sich nicht mehr aufrechterhalten lässt.

Genau in diesem Moment beginnt etwas. Und genau dieser Moment verdient es, ernst genommen zu werden. Weil wer ihn übergeht – in welcher Form auch immer – irgendwann einen hohen Preis dafür zahlt.

Was viele dann versuchen: schnell eine Lösung finden, einen Plan machen, wieder in die Spur kommen. Doch genau das greift hier nicht. Weil es nicht um ein Problem geht, das gelöst werden muss. Sondern um eine Veränderung, die sich erst entwickeln muss.

Der erste Schritt ist kein Plan. Er ist das ehrliche Wahrnehmen dessen, was da ist. Ohne es sofort einordnen zu müssen. Nicht Funktionieren hat hier höchste Priorität – sondern Selbstwahrnehmung.

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