Wenn du merkst, dass etwas nicht mehr passt

Du merkst, dass etwas nicht mehr stimmt.

Deine erste Reaktion: Du nimmst es hin, wie es ist.

Sagst dir: Wer weiß, vielleicht ist es nur eine Phase.

Du wartest. Beobachtest.

Und hoffst, dass sich die Sache von allein klärt.

Doch das Gefühl, dass es nicht mehr passt,
verschwindet nicht.

Genau hier zeigt sich ein typischer Denkfehler.

Viele gehen davon aus, dass sich ein Übergang deutlich ankündigt.

Als gäbe es einen klaren Moment. Etwas, das man eindeutig benennen kann.

Doch genau dieser Moment fehlt oft.

Ein Übergang beginnt selten so deutlich. Er zeigt sich leise.

Nicht mit einer Entscheidung. Sondern mit einem Gefühl.

Ein Gefühl, das immer wieder auftaucht. Das sich nicht einfach wegschieben lässt. Und mit der Zeit immer präsenter wird.

Gerade weil dieser Anfang so unscheinbar ist, wird er oft übersehen. Oder bewusst zur Seite geschoben. In der Hoffnung, dass es sich von selbst wieder einordnet.

Doch genau das passiert meistens nicht. Nicht, weil etwas falsch läuft. Sondern weil sich bereits etwas verändert hat.

Und auch wenn noch nichts entschieden ist, hat der Übergang längst begonnen.

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