Was dein Außen über dich erzählt

Was uns umgibt, ist selten Zufall.

Die Menschen, mit denen wir uns umgeben. Die Situationen, in denen wir immer wieder landen. Die Erwartungen, die andere an uns stellen. All das ist das Ergebnis von Entscheidungen, die wir irgendwann getroffen haben. Von Verhaltensweisen, die sich über die Zeit eingespielt haben. Von Grenzen, die wir gezogen haben, oder eben auch nicht.

Das ist keine Kritik. Es ist eine Einladung, genauer hinzuschauen.

Denn wer versteht, wie er an einen bestimmten Punkt gekommen ist, hat bereits den ersten Schritt getan. Nicht um sich zu verurteilen. Sondern um zu verstehen, welche Muster sich wiederholen, und warum.

Besonders aufschlussreich ist dabei die Frage nach der Art der Entscheidungen. Waren es Entscheidungen, die aus dem Kopf kamen? Oder war das Gefühl dabei? Entscheidungen, die nur rational entstehen, haben oft wenig Bestand. Sie orientieren sich am Bedürfnis nach Sicherheit, nicht an dem, was sich wirklich stimmig anfühlt.

Wer beginnt, das Außen als Information zu lesen, statt als etwas, das einfach passiert, verändert den Blickwinkel. Und mit dem Blickwinkel verändert sich irgendwann auch das, was einen umgibt.

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